UniFi: 25 Sicherheitslücken und was sonst neu ist
Ubiquiti hat Anfang Juli 25 Sicherheitslücken in UniFi geschlossen, sieben davon kritisch. Dazu kommen zwei neue Funktionen, die im Büroalltag etwas bringen.
Die Sicherheitslücken
Betroffen sind UniFi OS auf Dream Machine, Recorder und NAS sowie mehrere UniFi-Apps, darunter die Network Application. Die schwerste Lücke steckt in UniFi Connect, das in Büros selten läuft. Aber auch in UniFi OS selbst liessen sich Befehle einschleusen.
Umgehungslösungen gibt es keine, es hilft nur ein Update. Cloud-verwaltete Geräte aktualisieren sich selbst, sofern automatische Updates aktiv sind. Wer die Network Application auf einem eigenen Server betreibt, muss von Hand nachziehen. Genau dies geht in KMU oft vergessen.
Was neu ist
- SafeOps (ab Version 10.5): Bricht bei einer Konfigurationsänderung die Verbindung ab, stellt der Switch oder Access Point die alte Einstellung selbst wieder her. Eine verunglückte VLAN-Änderung legt so nicht mehr das halbe Büro lahm.
- Port-Sperre (ab Version 10.6): Ein Switch-Port lässt sich fest an ein UniFi-Gerät binden. Steckt jemand im Sitzungszimmer den Access Point aus und ein privates Notebook ein, erhält dieses keinen Zugang.
Was Sie jetzt tun sollten
Prüfen Sie im UniFi-Dashboard, ob automatische Updates aktiv sind und alle Geräte den aktuellen Stand haben. Ein Access Point, der seit Jahren nie aktualisiert wurde, ist oft der schwächste Punkt im Netzwerk.